Halbschrank, Nußbaum, um 1820

Der Halbschrank

Im Biedermeier eine Form der Kommode ist der Halbschrank.
Er entstand zur Aufbewahrung sperriger Gegennstände, die in Kommoden keinen Platz fanden.
Meist eine obere Schublade und darunter zwei Türen.
Aber es wurden auch Halbschränke nur mit Türen gefertigt.





Verkauft
Halbschrank
Nußbaum furniert, Biedermeier, um 1820
mit Halbsäulen und Messingkapitellen
schwarze Marmorplatte
Schüssel und Schloß original
77 cm breit x 40 cm tief  x 86 cm hoch













Demi-Lune Konsoltisch, Nußbaum, um 1830



Sogenannter Demi Lune (Halbmond) Tisch,
ein im Biedermeier sehr gebräuchlicher Konsoltisch.

Diese Tische wurden meist mit einer massiven Beinen und 
Platten gebaut. Die Zargen sind in der Regel senkrecht furniert, 
da die runden Bögen aus mehreren Segmenten mauerartig 
verleimt wurden.

In der rückseitigen Zarge sitzt in der Mitte eine Schublade.

Biedermeier, um 1825
Nußbaum massiv und auf Fichte furniert

Breite: 110 cm,Höhe: 76 cm, Tiefe: 51 cm

verkauft 








Blender -Schrank, Biedermeier, Kirschbaum, um 1825




Früher 2-türiger Biedermeier-Schrank in Kirschbaum massiv und
 auf Eiche furniert, um 1825
 äußerlich in Form eines Sekretäres gestaltet. 
Ein sogenannter "Blender", 
da er den Sekretär nur vortäuscht.

Oberer Aufsatz mit 2 Türen, seitlichen Halbsäulen und Schinkelgiebel mit aufgesetztem ebonisiertem 
Sonnen-Segmemtbogen.

Rautenförmige erhabene Schlüsselschilder in Zwetschge

restauriert, Schellack poliert

Breite: 110 cm , Höhe: 210 cm, Tiefe: 56 cm

Preis: 4.600,--








Großer Biedermeier-Schrank in Kirschbaum mit gotischen Bogen



Kirschbaum furnierter Schrank aus der Zeit des Biedermeier 
um 1835.
Im Sockel 2 Schubladen mit ausdrucksvoller Furnierauswahl.

Zwei Türen mit durchgehenden Füllungen und gotischen Bögen.

Ebenfalls mit ausgesuchtem Furnierbild vertikal furniertes profiliertes Gesims

Eingelassene wappenförmige Schlüsselschilder aus Ebenholz,
Schellack poliert,

Beite: 181 cm, Tiefe: 68 cm, Höhe:  224 cm

Preis: 





Salontisch, Entzündung des Vesuv, sig. August Ezoldt zu Ronneburg


"August Ezoldt Tischler zu Ronneburg" 
 lautet die Signatur auf der Unterseite dieses Salontisches aus dem frühen Biedermeier um 1820/1825.

Auf der Platte  stellt Ezoldt  den wohl  bekanntesten Vulkan Europas dar, dem durch seinen Ausbruch 79 n. Christus die beiden antiken römischen Städte Pompeji und Herculaneum 
am Golf von Neapel zum Opfer fielen. 

Die feine Marketerie auf der Platte stellt "Die Entzündung des Vesuv am 1. Juli 1806" dar.
Ausgeführt in zahlreichen edlen Hölzern umrahmt von Birkewurzel steht der klappbare Tisch auf drei in Delfinköpfen endeten geschwungenen Füßen.

Eine außergewöhnliche Renumeration wurde dem Tischlermeister August Ezoldt auf der Kunst- und Gewerbeaustellung im August 1841 für "seines mit unendlichem Fleiße und bewundernswerter Ausdauer gefertigten, mit Holzmosaik verzierten Säulentisches" zuerkannt
Vergl. Mitteilungen aus dem Osterland Band 5, S. 38  herausgegeben von der Geschichts- und Altertumsforschenden Gesellschaft des Osterlandes

Durchmesser: 90 cm, Höhe: 76 cm, aufgeklappt: 136 cm
restauriert, Schellack poliert